15. März 2015 – Demo am AKW Tihange

Wir fordern den Atomausstieg in Belgien durch einen kurzfristigen Plan (3 bis 5 Jahre). Die gefährlichsten Reaktoren sollen sofort geschlossen werden, danach die weniger gefährlichen Reaktoren (Doel 4, Tihange 3). Konkret bedeutet dies die sofortige und permanente Schließung von Doel 1, Doel 2 und Tihange 1 und die Rücknahme der Betriebserlaubnis für die beiden Schrottreaktoren Doel 3 und Tihange 2.

Datum Sonntag, 15.03.2015
Uhrzeit 14:00 Uhr
Ort Huy, Belgien
Anmeldung Es fahren Busse von Köln und Euskirchen nach Tihange. Die Busse werden von den GRÜNEN Kreisverbände Aachen, Düren, Euskirchen, Rhein-Erft und Köln sowie dem Kreisverband DIE LINKE Städteregion Aachen und der ÖDP organisiert.Busverbindung I ca. 10:15 Uhr Euskirchen
ca. 10:45 Uhr Schleiden Restaurant Mayer
ca. 11:15 Uhr Monschau
ca. 11:45 Uhr AS Eupen

Busanmeldung

Busverbindung IIca. 10:15 Uhr Köln Haltestelle Straßenbahn 12 „Südfriedhof“
ca. 10:45 Uhr A4 AS Kerpen „Mitfahrerparkplatz“
ca. 11:15 Uhr A4 AS Düren „Mitfahrerparkplatz“
ca. 11:45 Uhr Aachen HBF Bahnhofsvorplatz

Busanmeldung

Busverbindung III

ca. 11:45 Uhr Aachen HBF Bahnhofsvorplatz
ca 12:00 Uhr Vaals (Busstation)
ca 12:45 Uhr Maastricht (CS )

Busanmeldung:
via E-Mail:     joerg.hofmann@dielinke-aachen.de
via Tel:  +49.241.47748399 (AB mit englischer Ansprache)
weitere Infos

Busverbindung IV

ca. 11:45 Uhr Aachen HBF Bahnhofsvorplatz
Busanmeldung:
via E-Mail: benjamin.jaeger@oedp.de
weitere Infos

für alle:

ca. 13:30 Uhr Huy (Belgien) – AKW Tihange
ca. 18:00 Uhr Rückfahrt

Noch mehr Risse und kein Ende?

Seit fast einem Jahr sind der Block 2 des AKW Tihange an der Maas und der Block 3 in Doel bei Antwerpen außerplanmäßig abgeschaltet. Noch ein Jahr zuvor hatte die Atomaufsichtsbehörde (FANC) dem Betreiber Electrabel gestattet wieder anzufahren – trotz vieler offener Fragen zur Herkunft und zum Verhalten der in 2012 entdeckten Risse im Stahlmantel der Reaktordruckbehälter.

Zwischenzeitliche durchgeführte Bestrahlungstests zum Verhalten des Stahls im Zuge der Alterung führten augenscheinlich zu so katastrophalen Ergebnissen, dass im März 2014 die Reaktoren außerplanmäßig wieder still gelegt werden mussten. Mittlerweile zeigen sich auch Risse im ehemals festen Gefüge von Betreibern und Aufsicht. Im Nov. 2014 machte die FANC öffentlich, dass die Electrabel „hoffe“ bis zum Spätherbst ihre Sicherheitsbewertung zur erneuten Inbetriebnahme vorlegen zu können. Schon fast skeptisch klang die Ankündigung, dass man die Nachweismethode zunächst mal hausintern und dann durch eine internationale Experten Kommission prüfen lasse. Einen Monat später teilte die FANC mit, dass neue Untersuchungen eine Vielzahl weiterer Stahldefekte zu Tage brachten.

Ist unsere Sicherheit also in guten Händen? Von Anbeginn haben wir gefordert, dass diese Kommission nicht nur mit Spezialisten aus der Atomwirtschaft besetzt sein sollte. Dem hat die FANC im Herbst 2014 eine definitive Absage erteilt. Die publizierten Ergebnisse (s. www.stop-tihange.org) der internationalen Konferenz unabhängiger Experten sagen uns immer noch:

Nie wieder anschalten!

Für Behörden und Betreiber ist die Sicherheit der Menschen im Umfeld von AKWs nur dann ein Thema , wenn diese sich zu Wort melden. Deshalb: Es ist an der Zeit auf der Straße und Vor Ort wieder Flagge zu zeigen!

weitere Infos auf www.stop-tihange.org

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