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Ehemaliger Leiter der Aufsicht über kerntechnische Einrichtungen in Deutschland hält das Wiederanfahren der Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 für unverantwortlich

Am 7. Februar hat die belgische Atomaufsicht FANC die Berichte zu den Fehlstellen in den Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 veröffentlicht. Diese Berichte enthalten offene Fragen und weisen auf die fehlenden Nachweise zur strukturellen Integrität hin. Trotzdem kommt die belgische Atomaufsicht FANC zum Schluss, dass „ … es keine Gründe gibt, den Reaktor definitiv abzuschalten.“
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Nachtrag zu unserer Pressemitteilung vom 26. September

Wie berichtet, hatte die belgische Atomaufsichtsbehörde deutschen Bürgern angeforderte Informationen über belgische Atomkraftwerke verweigert. Diese Verweigerungshaltung wurde erst gelockert, nachdem die belgische Atomaufsicht FANC von den AKW-Gegnern darauf hingewiesen wurde, dass es ein formales Recht von Bürgern auf Zugang zu Umweltinformationen in Europa gibt. Dieses Recht ist in der „Aarhus Konvention“ geregelt und ist geltendes internationales und europäisches Recht! Die Aarhus Konvention garantiert unter anderem Personen einen diskriminierungsfreies Informationsrecht, ungeachtet von Staatsbürgerschaft, Nationalität und Wohnsitz zu.
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Verweigerung von Auskünften zu Störungen in belgischen Atomkraftwerken

Das störanfällige belgische Atomkraftwerk Tihange liegt nahe bei Aachen. Ein Aachener Anti-Atom-Bündnis beobachtet daher intensiv Probleme und Störungen an diesem AKW. Weiterlesen ›




Läsionen in belgischen Atomkraftwerken Doel 3 und Tihange 2

Nachdem im Juli mehr als 10.000 „Fehlstellen“ im Reaktordruckbehälter von Doel 3 gefunden wurden, bestätigte die belgische Atomaufsicht (FANC) am 13. September, dass der Reaktordruckbehälter von Tihange 2 die gleichen Probleme aufweist. Beide Reaktoren sind zur Zeit abgeschaltet.
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Reaktorforschung – RWTH weiter auf Atomkurs

Das Bundesfinanzministerium fördert mit 500.000 EUR eine Promotionsstelle am Lehrstuhl für Reaktorsicherheit und -technik der RWTH Aachen. Da diese Arbeit sich mit dem längst gescheiterten Kugelhaufenreaktor befasst, ist die Diskussion um die Sinnhaftigkeit solcher Fördermaßnahmen neu entbrannt. 
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Laufzeitverlängerung für lecken Atomreaktor Tihange 1

Bereits am 4. Juli hat die belgische Regierung entgegen ihrer eigenen Gesetzgebung  die Laufzeit von Tihange 1 um 10 Jahre verlängert. Der Reaktor wird nicht wie geplant 2015 sondern erst im Jahr 2025 vom Netz gehen. Wenige Tage später wurde am 12. Juli bekannt, dass Tihange 1 ein Leck hat. Aus dem Reaktor treten täglich rund 2 Liter radioaktiv kontaminiertes Wasser aus.
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Pressemitteilung zum 26. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl am 26.4.86 und zu den Plänen der Bundesregierung

Erst 26 Jahre ist die Katastrophe, das Reaktorunglück von Tschernobyl, her. Das bedeutet, noch nicht einmal die Hälfte des radioaktiven Cäsiums, das Teile der Welt bis nach Westeuropa in Mitleidenschaft gezogen hat, hat ausgestrahlt. Dazu kommen noch die radioaktiven Stoffe mit Halbwertszeiten von bis zu 24 110 Jahren.
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Mahnwache und Menschenkette zum Fukushima-Jahrestag am 11. März

Am Sonntag, 11. März jährt sich zum ersten Mal die schreckliche Katastrophe, die vom Erdbeben in Japan ausgelöst wurde. An diesem Tag wird weltweit der Opfer gedacht. In Aachen wird dies ab 10:30 Uhr am Elisenbrunnen bei einer Mahnwache öffentlich geschehen. Weiterlesen ›




Vortrag über das geplante niederländische AKW Borssele II

Das Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen lädt am Dienstag, 24. Januar um 20 Uhr zu einem Vortrag über den geplanten Bau des AKW Borssele II auf Zeeland (Niederlande), in die Aula des Welthauses (An der Schanz 1) ein. Der Eintritt ist frei.
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Unterschriften gegen Hermesbürgschaft für brasilianisches Atomkraftwerk an Rudolf Henke (CDU) übergeben

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus, trotzdem will die Bundesregierung weiterhin Atomkraftprojekte im Ausland fördern.

 Hiergegen sammelte am 19. November das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie in der Aachener Innenstadt Unterschriften. Es geht um die geplante Hermesbürgschaft für den Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3. Die Aktion fand im Rahmen einer bundesweiten Initiative von urgewald e.V. statt.
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